Aktuelle Situation

Die Agglomeration Zürich ist der Stauschwerpunkt der Schweiz (siehe Abbildung). Ein Viertel aller Staus auf den Schweizer Nationalstrassen entsteht auf der A1 zwischen Zürich-Nord und Winterthur!

Obwohl die Dauer der Staus schweizweit seit 2002 auf hohem Niveau stabil bleibt, nimmt sie im Raum Zürich weiter zu – zwischen 2003 und 2007 um rund 40 Prozent.
Im Wirtschaftsraum Zürich verbringen alle Fahrzeuge zusammen jeden Tag rund 7'000 Stunden im Stau! Ohne Gegenmassnahmen wird die Anzahl Staustunden gemäss Prognosen bis 2025 auf 17'000 pro Tag ansteigen. Die damit verbundenen Staukosten würden von heute rund 100 Millionen auf bis zu 300 Millionen Franken pro Jahr steigen (Quelle: Zürcher Kantonalbank).

Staus sind gefährlich, denn sie erhöhen das Risiko von Auffahrunfällen auf der Autobahn. Die Städte leiden unter dem Ausweichverkehr, der durch Staus verursacht wird. Zudem ist Stau schlecht für die Umwelt, denn er erhöht den Treibstoffverbrauch und den Schadstoffausstoss von Fahrzeugen.
Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs genügt nicht, um die Situation entscheidend zu verbessern. Zusätzlich ist ein gezielter und moderater Ausbau des Nationalstrassennetzes notwendig. Das will der TCS mit seiner Initiative.

Mehr Argumente, Fakten und Zahlen finden sie im Argumentarium zur Initiative.

Verkehrsentwicklung und Verfügbarkeit der Nationalstrassen. Jahresbericht des Bundesamtes für Strassen 2007.

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